Theo Zwanziger, seines Zeichens Präsident des deutschen Fußballbundes, sieht sich bemüßigt zum Thema “Homophobie im Fußball” ein wenig was zu erzählen. Und was kommt dabei raus? Fast richtig. Nicht nur Homophobie, auch noch Rassismus:

Das könne auch deshalb passieren, weil gerade in der Bundesliga viele Spieler aus Ländern unter Vertrag stehen, “in denen das Thema kritischer gesehen wird als bei uns”.

Wer kennt ihn nicht, den toleranten Westen, und demgegenüber die Barbarenhorden von sonstwoher. Vllt. meinte er aber auch einfach nur Frankreich und insbesondere seinen dortigen Kollegen Jean-Pierre Escalettes:

Der Präsident des französischen Fußballverbands Jean-Pierre Escalettes wird darin auf die französische Charta gegen Homophobie im Fußball angesprochen. Die will er nicht unterzeichnen, “weil damit einer Sache Aufmerksamkeit zuteil wird, die zum Glück nicht weit verbreitet ist”.

Aber alles halb so wild, denn da ist man sich einig: Homosexuelle im Fußball sind sowieso eine Randerscheinung, denn:

“Ein jahrelanges Versteckspiel” raube den Spielern letztlich die Kraft, die sie brauchen, um sich unter den Besten der Szene zu bewähren. Als “negativen Ausleseprozess” bezeichnete Zwanziger das.